Die ersten Anzeichen der Hautalterung zeigen sich oft an der Augen- und Stirnpartie: Wenn auf der Stirn die ersten Fältchen erscheinen, senken sich allmählich auch der Brauenbogen und die Oberlider ab. Erste Krähenfüßchen deuten sich an, und die sogenannten Zornesfalten können zudem einen missmutigen Gesichtsausdruck vermitteln.
Effektive Hilfe verspricht hier das Stirnlift/Schläfenlift. Die Brauen heben sich, Falten verschwinden und das Gesicht wirkt frischer, jünger und offener. Der dazu erforderliche Hautschnitt wird je nach Voraussetzung in den Haaransatz oder dahinter gelegt, so dass die spätere Narbe nicht auffällt", erklärt Dr. Werner Meyer-Gattermann, Leitender Arzt der Medical One Klinik in Hannover.
Insbesondere bei jüngeren Patienten kann aber auch das endoskopische Stirnlift zum gewünschten Erfolg führen. Hierbei präpariert der Arzt die für die Faltenbildung verantwortliche Muskulatur und durchtrennt bestimmte Muskelansätze. Die Methode gilt als minimal invasiv, das heißt, es sind nur winzige Hautschnitte erforderlich. Der Straffungseffekt ist ähnlich wie bei einem klassischen Stirnlift, ohne dass ein Hautüberschuss entfernt werden muss.
Einzelne Zornesfalten können heute auch durch einen kleinen Einschnitt in der Oberlidfalte geglättet werden.
Die jüngste und populärste Methode zur Glättung mimischer Falten im Stirnbereich ist die Unterspritzung mit Botulinumtoxin vom Typ A. Das in stark verdünnter Form verwendete Nervengift hemmt die Reizübertragung von den Nerven auf die Muskulatur. Die zur Faltenbildung führende Kontraktion der Muskulatur wird somit unterbunden.
Der erfahrene Arzt kann Botulinumtoxin A sehr gezielt injizieren und Falten glätten, ohne dass der normale Gesichtsausdruck beeinträchtigt wird.
Welche Methode individuell am besten geeignet ist, kann nur im persönlichen Gespräch mit dem Arzt entschieden werden. Eines ist auf jeden Fall sicher: ein frisches und jugendliches Aussehen.