Freie Radikale

Gefährliche Angriffe auf Zellen


Freie Radikale – eines der Hauptschlagwörter, wenn es um Anti-Aging geht. Was hat es damit auf sich?
Die Frage nach den Ursachen des Alterns beschäftigt die Forschung seit jeher - sicher nicht zuletzt, um aus diesen Erkenntnissen geeignete Methoden gewinnen zu können, die das Altern hinaus zögern. In den letzten Jahrzehnten hat sich eine Theorie durchgesetzt, die plausibel erklärt, warum Zellen altern und schließlich absterben: Die Theorie der Alterung durch Freie Radikale.

Definition/Entstehung


Freie Radikale sind ein Nebenprodukt des Atemvorganges. Bei der Verbrennung des eingeatmeten Sauerstoffs bilden sich hochaktive Atome bzw. Moleküle, die ein ungepaartes Elektron besitzen. Auf der Suche nach einem "Partner" befallen diese Moleküle Nachbarmoleküle, denen sie ein Elektron stehlen. Das Molekül, das ein Elektron verliert, wird dabei meistens geschädigt. Um diesen Verlust auszugleichen, versucht es ebenfalls, ein Elektron von seinen Nachbarmolekülen zu stehlen, wodurch eine Kettenreaktion von zellschädigen Prozessen ausgelöst wird.

Umweltgifte, ungesunde Ernährung, Stress, Rauchen und Alkohol begünstigen die Entstehung Freier Radikale.

Wirkung


Kleine Mengen an Freien Radikalen kann der Körper problemlos abbauen. Gelegentlich bildet der Organismus sogar absichtlich Freie Radikale, um Fremdstoffe zu zerstören, zum Beispiel bei der Immunabwehr von Infektionen.

Zum Problem werden die Freien Radikale erst dann, wenn sie verhäuft auftreten und der Körper sie aus eigener Kraft nicht mehr bekämpfen kann. Können Freie Radikale ungehindert agieren, greifen sie zunächst die Zellmembran an und dringen dann bis zum Zellkern und der Erbsubstanz vor. Die Regenerations- und Reparaturprozesse der Zellen können daraufhin nicht mehr vollständig ablaufen. Die Zellen sterben ab. Das Ergebnis: Der Körper altert schneller und wird krank. Dieses Phänomen wird auch oxidativer Stress genannt. Im schlimmsten Fall kommt es zu Herz-Kreislauferkrankungen oder sogar Krebs.

Da mit zunehmendem Alter die Regenerationsfähigkeit der Zellen sowieso nachlässt, sind Freie Radikale in der zweiten Lebenshälfte besonders gefährlich.

Bekämpfung


Mit sogenannten Antioxidantien, auch Radikalenfänger genannt, lassen sich die Zellzerstörungen im Zaum halten. Sie können die von den Freien Radikalen beschleunigten zellschädigenden Kettenreaktionen aufhalten.

Antioxidantien werden vom Körper selber produziert und können außerdem von außen zugeführt werden. Zu den körpereigenen Antioxidantien zählen vor allem die Peroxidasen. Die Vitamine A und C, das Provitamin A (Beta-Carotin), Spurenelemente (besonders Selen) sowie viele Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Catechine und Anthocyane gehören zu den nicht körpereigenen Fängern von Radikalen. Regelmäßig zu sich genommen sollen sie länger jung, gesund und fit halten.

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