Wechseljahre

Meilenstein im Leben einer Frau


Die Wechseljahre sind der Übergang von der fruchtbaren in die permanent unfruchtbare Lebensphase. Was passiert da genau?
Die körperlichen und seelischen Veränderungen durch die Wechseljahre sind ein wichtiger Meilenstein im Leben einer Frau. Zwischen dem 44. und 56. Lebensjahr beginnt der Körper, sich auf die unfruchtbare Phase umzustellen. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung wird diese Phase immer wichtiger: Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 80 Jahren verbringt eine Frau ein Drittel ihres Lebens nach den Wechseljahren.

Was geschieht genau?


Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, lassen sich in drei Phasen unterteilen: die Prämenopause, die Perimenopause und die Postmenopause.

Prämenopause: Zu Beginn der Wechseljahre, etwa mit dem 40.-45. Lebensjahr, beginnt der Östrogenspiegel langsam zu sinken. Östrogen ist das weibliche Sexualhormon. Die Monatsblutungen kommen unregelmäßiger. Es liegen jedoch noch keine typischen Beschwerden vor.

Perimenopause: Die Eierstöcke produzieren immer weniger Progesteron (Gelbkörperhormon, das die Schwangerschaftsvorgänge reguliert). Der Eisprung erfolgt unregelmäßiger und bleibt schließlich ganz aus. Parallel dazu geht die Östrogenproduktion immer weiter zurück, was schließlich zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr zum Wegfall der Menstruation führt. Der Zeitpunkt der letzten spontanen Monatsblutung ist die eigentliche Menopause. Die Phase danach heißt Perimenopause und dauert etwa zwei bis vier Jahre. Hier haben die typischen Wechseljahrsbeschwerden ihren Höhepunkt.

Postmenopause: Nach der Umstellung auf die unfruchtbare Phase stellt sich der Körper allmählich auf die neue Hormonsituation um. Völlig abgeschlossen sind die Wechseljahre dann etwa mit dem 65. Lebensjahr.

Der genaue Zeitpunkt des Eintretens der Wechseljahre hängt von der erblichen Veranlagung, der körperlichen Konstitution sowie der seelischen und er der sozialen Situation ab.

Begleiterscheinungen


Wechseljahre sind keine Krankheit. Dennoch leiden zwei Drittel aller Frauen unter den so genannten Wechseljahrsbeschwerden. Diese sind mitunter so stark, dass sie Krankheitswert haben.

Die Wechseljahrsbeschwerden sind an den Östrogenrückgang gekoppelt. Die Stärke der Beschwerden hängt von den gleichen individuellen Faktoren ab wie der Zeitpunkt des Eintretens der Wechseljahre. Die Beschwerden können sechs Monaten bis zu fünf Jahre dauern.

Typische Symptome sind:

Vegetativ

  • Hitzewallungen
  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Schwindelanfälle

Psychisch

  • Unruhe
  • Angstzustände
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Gereiztheit
  • Nervosität

Organisch

  • Harnblasenprobleme
  • Trockenheit von Haut, Schleimhäuten und Haaren
  • Haarausfall
  • Abnehmen der Muskelmasse
  • Gewichtsveränderungen
  • Veränderungen im Fett- und Knochenstoffwechsel
  • Darmträgheit
  • Erhöhtes Risiko für Osteoporose und Gefäßkrankheiten

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