Um das Bindegewebe zu stärken, ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin C wichtig. Optimal sind Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Kartoffeln. Dagegen sollten Sie Fleisch, Wurst, Süßes und Alkohol stark reduzieren. Ganz wichtig zu beachten: Trinken Sie mindestens drei Liter Wasser oder auch Kräutertees am Tag. Sie entgiften den Körper und schwemmen die Schlacken aus dem Gewebe.
Folgende Lebensmittel sind verboten bzw. erlaubt.
Wenig Salzen
Gehen Sie möglichst sparsam mit dem Salzstreuer um. Kochsalz bindet Wasser im Körper und begünstigt Wassereinlagerungen. Würzen Sie stattdessen viel mit frischen Kräutern.
Kein Zucker und Weißmehl
Zucker und weißes Mehl zählen zu den leicht verdaulichen Kohlenhydraten. Diese lassen den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und bewirken eine starke Insulinausschüttung. Insulin hat zwei Nachteile: Einerseits fördert es den Aufbau von Fettgewebe und verhindert die Fettverbrennung. Andererseits senkt Insulin den Blutzuckerspiegel und kann so nach kurzer Zeit erneut Hunger verursachen. Greifen Sie stattdessen auf sogenannte komplexe Kohlenhydrate in Obst, Gemüse, Reis, Nudeln und Vollkornprodukten zurück.
Vitamine und Mineralstoffe
Achten Sie darauf, dass Sie viel Kalium, Vitamin C, Zink und Kieselsäure zu sich nehmen. Der Mineralstoff Kalium ist vor allem in Obst (besonders Bananen) enthalten. Er entwässert und strafft das Gewebe. Die vor allem in Vollkornprodukten vorkommende Kieselsäure festigt ebenfalls das Bindegewebe. Vitamin C fördert die Regeneration des Gewebes und spielt bei der Kollagenbildung eine wichtige Rolle. Gleiches gilt für Zink.
Versteckte Fette
Sie befinden sich in Wurst, Käse oder Süßigkeiten. Deshalb sollten Sie möglichst fettarme Wurst- und Käsesorten verzehren. Und geben Sie kaltgepressten Pflanzenölen wie Oliven-, Sonnenblumen- oder Rapsöl den Vorzug.
Lebensmittel-Checkliste
Um Cellulite entgegenzuwirken, sollten Sie auf folgende Lebensmittel weitgehend verzichten:
- Weißmehl (Nudeln, Weißbrot, Kuchen)
- Polierten Reis
- Konserven
- Fertiggerichte
- Fast Food
- Hülsenfrüchte
- Milchprodukte in Form von Käse oder Quark
- Süßwaren
- Schweinefleisch und Wurst
- Gesüßte Säfte, Alkohol, Kaffee
Diese Lebensmittel sollten auf Ihrem Speiseplan ganz oben stehen:
- Vollkornprodukte (z.B. Vollkornbrot, -reis, -nudeln und -mehl)
- Kartoffeln
- Frisches Obst
- Frisches Gemüse und Salat
- Frische Kräuter
- Mageres Rindfleisch und Geflügel (in Maßen)
- Magerer Fisch
- Milchprodukte in Form von Kefir, Jogurt, Buttermilch
- Kaltgepresstes Olivenöl
- Täglich zwei bis drei Liter (Mineral-)Wasser und/oder Kräutertees