Frühjahrsmüdigkeit

Fit wie ein Faultier


Gehören Sie zu den 60 Prozent aller Deutschen, die unter Frühjahrsmüdigkeit leiden? So kämpfen Sie dagegen an.
Bleierne Müdigkeit begleitet den Tag, jegliche Aktivität kostet maßlose Überwindung, und die Stimmung ist im Keller. Alljährlich leiden rund 54 Prozent der Männer und 60 Prozent der Frauen zwischen März und Mai an Frühjahrsmüdigkeit. Sie dauert zwei bis fünf Wochen und ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf die bevorstehende Temperaturveränderung.

Ursachen


Die Frühjahrsmüdigkeit ist die "Quittung" für die ungesunde Lebensführung während der Wintermonate. Vitaminmangel, einseitige Ernährung, zu wenig Bewegung und zu wenig frische Luft haben den Körper ausgelaugt und alle Reserven verbraucht. Im Frühling werden die aufgebrauchten Vorräte wieder aufgefüllt. Das kostet Kraft und macht müde.

Darüber hinaus weitet die wärmere Außentemperatur die Blutgefäße mit dem Ergebnis, dass der Blutdruck sinkt und der Mensch ermüdet.

Schließlich sorgt die längere Lichteinstrahlung im Frühling dafür, dass der Organismus weniger vom Schlafhormon Melatonin ausschüttet. Der Mensch schläft dadurch weniger und ist automatisch öfter müde.

Symptome


  • Extreme Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Erkältungen
  • Schlappheit
  • Abgespanntheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Depressive Verstimmung
  • Antriebslosigkeit
  • Gereiztheit
  • Unausgeglichenheit

Behandlung/Vorbeugung


Einsicht ist der erste Weg zur Besserung: Zuerst einmal sollten Sie akzeptieren, dass der Körper nach den langen Wintermonaten nicht schlagartig von Null auf Hundert springen kann. Es spricht also nichts dagegen, sich mal eine Pause oder gar einen Mittagsschlaf zu gönnen, wenn der Körper danach verlangt. Zehn Minuten reichen schon.

Nach den winterlichen Strapazen fehlen dem Körper vor allem die Vitamine B, C und E sowie Eisen, Magnesium, Selen, Zink, Kalzium und Kalium. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind demnach die Zaubermittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. Tropische Früchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Brokkoli, Paprika, Kohlgemüse, Blattgemüse, Kartoffeln und Karotten enthalten sie reichlich und gehören täglich auf den Tisch.

Pseudoaufputschmittel wie Kaffee oder schwarzer Tee wirken dagegen kontraproduktiv. Sie machen zwar zunächst wach, aber danach fühlt man sich umso schlapper. Außerdem entwässern sie. Trinken Sie stattdessen täglich zwei bis drei Liter Wasser, Kräutertees, Frucht- und Gemüsesäfte. Sie bringen den Kreislauf so richtig in Schwung.

Nichts für "Weicheier", aber umso hilfreicher gegen Frühjahrsmüdigkeit sind Wechselduschen am Morgen oder Saunagänge, wobei eine kalte Dusche den krönenden Abschluss der "Tortur" bilden sollte.

Schließlich schreit unser Körper zum Frühlingsbeginn geradezu nach frischer Luft und Licht, und da hilft nur eins: viel Bewegung in der freien Natur. Allmorgendliche gymnastische Übungen bei geöffnetem Fenster, am besten sogar draußen, bringen zusätzlichen Elan.

Kurzum: gesundes Essen mit reichlich Vitaminen, viel trinken, den Kreislauf ordentlich mit Wechselduschen auf Trab bringen und viel Bewegung an frischer Luft. So hat die Frühjahrsmüdigkeit hat keine Chance!

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