Impfschutz

Infektionen im Keim ersticken


Fast jeder zweite Deutsche weiß nicht, ob er einen ausreichenden Impfschutz hat. Das sollten Sie zu diesem Thema wissen.
Impfungen stellen einen wichtigen Eckstein in der gesundheitlichen Vorsorge dar, werden aber häufig vernachlässigt. Viele ansteckende Krankheiten wie Diphtherie gelten in Deutschland als ausgerottet oder werden - wie zum Beispiel die Masern - als "nicht so schlimm" angesehen. Ein gefährlicher Irrtum.

Für Viren und Bakterien ist die Welt heute nur noch ein globales Dorf. Besonders der Ferntourismus bietet ihnen einfache und schnelle Wege der Verbreitung. Ein ausreichender Impfschutz ist daher unerlässlich und sollte regelmäßig überprüft und aufgefrischt werden.

Die Impfung


Treten krankheitserregende Keime in unseren Körper ein, bildet das Immunsystem Antikörper, um diese zu bekämpfen. Kommt der Organismus ein weiteres Mal mit den gleichen Keimen in Kontakt, bekämpft das Immunsystem sie sofort - und zwar mit den beim ersten Kontakt gebildeten Antikörpern. Eine Erkrankung bricht nicht mehr aus oder verläuft viel harmloser.

Diese Immunität lässt sich auch durch eine Impfung erreichen. Mit abgetöteten oder abgeschwächten Erregern einer Krankheit wird das Immunsystem dazu gebracht, Antikörper zu bilden. Kommt der Organismus dann tatsächlich mit diesen Krankheitserregern in Kontakt, verhindern die künstlich geschaffenen Antikörper den Ausbruch der Krankheit.

Impfungen werden oft starke Nebenwirkungen nachgesagt, was jedoch nicht korrekt ist. Mögliche Reaktionen nach der Verabreichung des Impfstoffes sind lediglich eine leichte Temperaturerhöhung über zwei bis drei Tage oder eine leichte Schwellung oder Rötung der Einstichstelle.

Jede Impfung wird im so genannten Impfpass dokumentiert.

Impfempfehlung


Die Ständige Impfkommission in Berlin empfiehlt für Erwachsene folgende Pflichtimpfungen:

  • Diphtherie
  • Kinderlähmung (Poliomyelitis)
  • Wundstarrkrampf (Tetanus)

Alle drei Krankheiten erfordern drei anfängliche Impfungen zur Grundimmunisierung und alle zehn Jahre eine Auffrischung.

Menschen, die aufgrund ihres Berufes oder ihrer Hobbys mit weiteren Krankheitserregern in Kontakt kommen, brauchen zusätzliche Impfungen. Lassen Sie sich hierzu - aber auch grundsätzlich - von Ihrem Arzt beraten.

So sollte sich z.B. medizinisches Personal gegen Hepatitis A und B impfen lassen. Bei Forstarbeitern empfehlen sich Impfungen gegen Tollwut und FSME (Hirnhautentzündung durch Zeckenbiss).

Für Kinder und Fernreisende gelten besondere Bestimmungen.

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