Hat eine Zecke Sie als Nahrungsquelle entdeckt, entfernen Sie den Parasiten sofort aus der Haut. Das geht am besten mit einer speziellen Zeckenzange aus der Apotheke oder einer Pinzette. Packen Sie die Zecke damit knapp über der Einstichstelle und ziehen Sie den Übeltäter vorsichtig nach hinten raus. Dabei dürfen Sie die Zecke auf keinen Fall quetschen. Öl und Klebstoff sind tabu. Danach muss die Wunde sorgfältig desinfiziert werden. Bleiben Teile der Zecke in der Haut stecken, hilft nur noch der Gang zum Arzt.
Treten Symptome auf, die auf FMSE oder Lyme-Borreliose deuten, müssen Sie unbedingt sofort ein Arzt aufsuchen. Er kann die notwendigen Blutuntersuchungen veranlassen und bei einer Borreliose ein Antibiotikum verschreiben.
Schutz vor Zeckenbissen bieten Kleidungsstücke, die möglichst viel Hautfläche bedecken, und zeckenabweisende Mittel. Darüber hinaus sollten Sie sich nicht unter Bäumen, in Gebüschen und in Wiesen aufhalten und nach Aufenthalt in der freien Natur den ganzen Körper und die Kleidung nach Zecken absuchen.
Gegen FMSE können Sie sich impfen lassen, was besonders Personen zu empfehlen ist, die sich in den betroffenen Gebieten im Freien aufhalten. Gegen Borreliose gibt es keinen Impfstoff.