Dehnungsstreifen

Wieder bikinifähig dank Hightech


Eine Schwangerschaft stresst den Körper bis aufs Letzte, oft reißt das Gewebe. Apparative Methoden möbeln die Haut wieder auf.

Ursachen


Kaum etwas belastet die Haut so stark wie eine Schwangerschaft. Die neun Monate bis zur Geburt bedeuten für sie erheblichen Stress. Bis zu einem gewissen Maß kann sich das Bindegewebe dem zunehmenden Volumen anpassen. Wenn die Zugkräfte jedoch zu stark werden, können die Bindegewebsfasern reißen. Es bilden sich Bindegewebslöcher, die als so genannte Schwangerschaftsstreifen (Striae) das Hautbild trüben. Sie können an Bauch, Hüften, Po und Dekolleté auftreten. Rasche Gewichtszunahme, eine generelle Bindegewebsschwäche sowie die hormonell bedingte verminderte Elastizität begünstigen diesen Effekt.

Dehnungsstreifen betreffen nicht nur Schwangere. Auch Menschen mit Übergewicht neigen dazu, diese Form von Geweberissen zu bilden. Selbst bei Leistungssportlern kann es zu solchen Gewebeveränderungen kommen.

Auffällige Vernarbungen


Striae können eine rötliche bis bläuliche Färbung annehmen, was als besonders störend empfunden wird. Das weist auf Stauungsprozesse innerhalb des Narbengewebes hin. Ältere Streifen sind eher heller als das umliegende Gewebe, das Hautniveau weist dann insgesamt Unebenheiten auf.

Ultraschall


Eine effektive Behandlungsmöglichkeit von Striae bietet Ultraschall. Hier liegen mittlerweile gute Erfahrungswerte vor. Die Schwingungen lassen im Gewebe Mikrozwischenräume entstehen. Das öffnet die Haut für die gezielte Aufnahme von regenerativen Wirkstoffen. Gleichzeitig werden Stoffwechselprozesse stimuliert und Gewebestauungen abgebaut. Dadurch kommt es zu einer verbesserten Durchblutung.

Hochvoltimpuls


Ein zusätzlicher Hochvoltimpuls trainiert außerdem die Muskulatur, regt den Lymphfluss an und fördert das Einwachsen neuer Gefäße in das zuvor durchblutungsarme Narbengewebe.

Elektroporation


Die kurzen elektrischen Hochvoltimpulse erzeugen darüber hinaus vorübergehend Öffnungen in den Lipid-Doppelschichten der Hornschicht. In dieser Zeit können auch größere Wirkstoffmoleküle eingeschleust werden. Man bezeichnet dieses Phänomen als Elektroporation. In der Kosmetik ist dieses Verfahren noch relativ neu. Die Möglichkeiten, die diese Methode bietet, sind sehr erfolgsversprechend. Selbst große Strukturmoleküle wie Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure können so bis in tiefere Hautschichten eingebracht werden.

Gerade Hyaluronsäure spielt bei der Narbenbehandlung eine wesentliche Rolle. Aufgrund ihres hohen Wasserbindungsvermögens bildet sie bereits in geringen Konzentrationen großvolumige Gele, die u.a. als mechanische Stütze für das Bindegewebe dienen. Zudem lockt dieses vielseitige Molekül Endothelzellen an, die für die Neubildung von Blutgefäßen im Narbengewebe verantwortlich sind.

Damit bietet das Ultraschall-Hochvolt-Simultanverfahren erwiesenermaßen eine deutliche und nachhaltige Reduzierung von Schwangerschaftsstreifen.

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