Gebräunte Haut gilt als attraktiv und gesund. Doch der Schein trügt: Hinter der Bräune verbirgt sich eine durch die Sonne extrem angegriffene Haut, die die ihr zugefügten Schäden nie mehr vergisst. Im schlimmsten Fall kann auf exzessives Bräunen Hautkrebs folgen.
Der Hauttyp bestimmt die Dauer, wie lange die Haut sich selber vor der Sonne schützen kann. Bei sonnenempfindlichen Personen sind dies nur wenige Minuten!
Reichen sowohl der hauteigene als auch der aufgetragene Sonnenschutz nicht aus, folgen Hautschädigungen. Der Körper reagiert mit Sonnenbrand: Die Zellkerne werden angegriffen, schlimmstenfalls entsteht Hautkrebs. Mit Sonnenschutzprodukten können Sie sich jedoch sicher davor schützen.
Das Entscheidende an einem Sonnenschutzprodukt ist der Lichtschutzfaktor. Er verlängert den Eigenschutz der Haut bis zu dem Zeitpunkt, wo sie bei direkter Sonneneinstrahlung rot wird. Rötet sich Ihre Haut zum Beispiel nach 15 Minuten, können Sie mit einem Lichtschutzfaktor 10 maximal 150 Minuten in der Sonne bleiben.
Der Lichtschutzfaktor schützt nur vor UV-B-Strahlen. Beim UV-A-Schutz sollte das Produkt den Hinweis "gemäß australischem Standard" tragen. Das bedeutet, dass mindestens 90 Prozent der UV-A-Strahlen herausgefiltert werden.
Sonnenschutzprodukte gibt es in Form von Cremes, Lotionen und Sprays. Achtung: auch Sprays müssen verrieben werden. Wer Platz in der Strandtasche sparen möchte, greift zu 2-in1-Produkten, die Sonnenschutz für Haut und Haar oder Haut- und Mückenschutz kombinieren.
- Tragen Sie Sonnenschutzprodukte eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auf, da sie erst dann ihre Wirkung entfalten.
- Wasserfeste Schutzprodukte landen beim Abtrocknen schnell im Handtuch. Cremen Sie nach dem Schwimmen nach.
- Meiden Sie die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr. In dieser Zeit sind die UV-Strahlen besonders aggressiv.
- Vorsicht am Meer, beim Skifahren oder bei Wind: Wasser und Schnee können die Strahlungsintensität durch Reflexion verdoppeln. Bei Wind fällt die Hitze auf der Haut als Warnsignal für zuviel Sonne weg.
- Im Schatten oder an bewölkten Tagen beträgt die UV-Strahlung bis zu 50 %. Schützen Sie sich also auch im Schatten oder bei Wolken.
- Die Zeit, die Sie ohne Schutz in der Sonne bleiben können, können Sie durch mehrmaliges Auftragen des Schutzmittels nicht verlängern.
- Kinderhaut ist besonders empfindlich. Schützen Sie Ihre Kleinen also besonders gut und lassen Sie sie niemals unbekleidet in der Sonne!
- Tragen Sie am Wasser und im Gebirge eine Sonnenbrille. Die Augen können dort durch UV-Licht besonders leicht geschädigt werden.
- Verwöhnen Sie die Haut nach dem Sonnenbad mit After Sun-Produkten. Sie sind auf die Bedürfnisse sonnenstrapazierter Haut abgestimmt und pflegen, kühlen, erfrischen und entspannen zugleich.