Hormontherapie

Wie natürlich sind die Wechseljahre?


Beschwerden in den Wechseljahren können Sie hinnehmen, müssen Sie aber nicht. Hormontherapie heißt das Zauberwort.
Gegen die Hormontherapie in den Wechseljahren bestehen noch immer viele Vorbehalte. Zu Unrecht. Der Einsatz der fehlenden Hormone ist die natürlichste Art, wechseljahrsbedingte Beschwerden zu behandeln und altersbedingten Erkrankungen vorzubeugen.

Die Wechseljahre


Mit den Symptomen einer Hormonstörung stürzt vor allem in den Wechseljahren eine Fülle von Beschwerden auf die Frauen ein, die von den Ärzten noch nicht so berücksichtigt und behandelt werden, um Spätfolgen vorzubeugen. Nach Aussage des ZDF Gesundheitsmagazins werden nur etwa 10% aller Patienten in der BRD richtig behandelt.

Zu den größten Problemen, welche Frauen im Klimakterium bewegen, gehören zweifellos die Fettverteilung und das Körpergewicht. Heute weiß man, dass die Stoffwechselsituation ebenfalls von den Geschlechtshormonen abhängt und in den Wechseljahren einer starken Veräderung unterworfen ist. Durch eine Kenntnis von Hormonschwankungen, aber auch durch die Berücksichtigung von Lifestyle-Änderungen kann man dieses Problem in vielen Fällen in den Griff bekommen.

Hormonersatztherapie


Bei einer Hormonersatztherapie werden künstliche Östrogene verwendet, die entweder chemisch produziert oder aber aus tierischen Substanzen gewonnen werden. Heute verabreicht man zusätzlich Gestagene, die künstlich hergestellten Abkömmlinge des körpereigenen Progesterons. Denn vor den Wechseljahren halten sich im weiblichen Körper die Hormone Östrogen und Progesteron normalerweise eine fein ausgeklügelte Waage.

Dem Nutzen steht das Risiko gegenüber, das die künstlichen Hormone mit sich bringen. Eine individuelle Behandlung und ein Hormonstatus, der öfter wiederholt werden muss, weil er Schwankungen unterliegt, ist daher von großer Bedeutung.

Wer keine künstlichen Hormone nehmen will, dem bietet sich eine Alternative aus dem Pflanzenreich: die sogenannten Phythoöstrogene. Sie wirken ähnlich positiv wie die körpereigenen Östrogene, doch sie teilen nicht deren Nebenwirkungen.

Ein ergiebiger Spender von pflanzlichen Hormonen ist die Traubensilberkerze und der Rotklee. Auch über die Küche ist es möglich, Phytoöstrogene zu sich zu nehmen. Etwa mit Soja, wie das Beispiel der japanischen Frauen belegt, Weizenkleie und Leinsamen.

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